Familie Natascha & Mak
Natascha und Mak verbindet ein großer Wunsch: ein gemeinsames Kind. Doch gleich zu Beginn ihrer Kinderwunschreise erhalten sie die Diagnose Azoospermie – es befinden sich keine Spermien im Ejakulat. „Wir wollten die Möglichkeit auf ein gemeinsames Kind nicht aufgeben – und machten eine TESE, eine Hodenbiopsie”, so Natascha. Die war erfolgreich: Spermien konnten gewonnen werden und eine Befruchtung mittels ICSI möglich. Doch fünf Transfers aus zwei TESEs/ICSIs führen zu keiner intakten Schwangerschaft.
„Irgendwann mussten wir uns fragen, welchen Weg wir für unseren Kinderwunsch noch gehen möchten”, erzählt Mak. Und Plan B wird plötzlich zu Plan A: eine Samenspende.
Mit zwei unterschiedlichen Spendern folgen weitere IVF-Behandlungen. Viele Spritzen, unzählige Infusionen und Blutabnahmen, dazu etliche Untersuchungen und Diagnostik begleiten ihren Weg. Doch der Grund für die fehlende Einnistung wird nie wirklich gefunden.
Im Juli 2023 findet der 12. Transfer statt. Im Hinterkopf bereits die nächsten Möglichkeiten: Pflegekind? Embryonenspende?
Und dann, völlig unerwartet: zwei Striche auf dem Test. „Wir konnten es nach dieser langen Zeit kaum glauben”, erinnert sich Natascha. Am 2. April 2024 kommt ihr Sohn Lino zur Welt und zaubert seitdem jeden Tag ein Lächeln in ihre Gesichter.
Heute befinden sich Natascha und Mak erneut auf Kinderwunschreise – auf dem Weg zu ihrem zweiten Wunschkind. Auch dieses Wunder lässt sich Zeit.
„Wir wissen: Früher oder später wird es klappen.“
Heute teilen die beiden ihre Geschichte öffentlich. Azoospermie, Einnistungsversagen, Samenspende – all das ist Teil ihrer Geschichte.
Für Natascha und Mak steht fest: „Familie ist da, wo Liebe ist.“
Fotografie: © Karolina Horner – Kalinka Photography
Projekt: Die Fruchtbar – Verein Kinderwunsch Österreich
Gefördert durch die Sozialversicherung / ÖKUSS

